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Reiche wieder zur Kasse bitten

Hildesheimer LINKE sammelt Unterschriften für Volksinitiative zur Vermögenssteuer

„Schon bei den alten Griechen und Römern habe es so etwas wie eine Vermögenssteuer gegeben und Reiche mussten dem Staat mehr abgeben als ärmere Menschen“, erinnert Rita Krüger, Mitglied im Kreisvorstand DIE LINKE Hildesheim, und kündigt an, dass der Kreisverband an verschiedenen Standorten in der Stadt und im Landkreis Unterschriften für die Volksinitiative zur Vermögenssteuer sammeln wird. Krüger weiter: „Auftakt unserer Unterschriftensammlungen ist ein Infostand am Mittwoch, den 11.04.2018 um 10.00 Uhr

in der Fußgängerzone Hoher Weg/Ecke Rathausstraße. Aber auch bei uns im LINKEN Forum  im Rosenhagen 20 können während der Öffnungszeiten jeden Mittwoch und Freitag 16:00 bis 18:00 Uhr Unterschriften geleistet werden. Ziel der Initiative  (www.vermoegenbesteuern.de) ist es, die seit dem Jahr 1997 nicht mehr erhobene Vermögenssteuer wieder einzuführen.“

Vorstandskollege Lars Leopold betont: „Das Interessante an der Vermögenssteuer ist, dass sie ausschließlich den Ländern zusteht. Das so eingenommene zusätzliche Geld wird in Niedersachsen dringend für gute Bildung, sozialen Wohnungsbau und die Finanzierung Krankenhäuser benötigt. Doch nur der Bundestag kann die Vermögenssteuer wieder einführen. Deshalb soll mit der Volksinitiative erreicht werden, dass sich der Landtag mit dem Thema Vermögenssteuer befasst und den Ministerpräsidenten auffordert, einen Gesetzesantrag  für die Wiederbelebung der Vermögenssteuer im Bundesrat einzubringen.“

Krüger und Leopold sind sich sicher: „Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die Schere zwischen arm und reich zunehmend auseinander klafft. Derjenige Teil eines Vermögens, der eine Million Euro übersteigt, sollte daher höher besteuert werden. Eigentümer eines für die Altersvorsorge vorgesehenen Sparkontos oder eines mühsam finanzierten Häuschens bräuchten die Vermögenssteuer also nicht fürchten.“