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Foto: Rita Krüger, Pia Zimmermann, Inge Hannemann (v.l.n.r.)

"Hartz-IV-Rebellin" Inge Hannemann zu Gast in Hildesheim

Erst kürzlich hat der Bundestag die sogenannte "Rechtsvereinfachung" bei Hartz IV beschlossen. "Der Titel verspricht Vereinfachung. Herausgekommen ist aber eine Verschlechterung: Noch weniger Rechte für Erwerbslose, noch mehr Unsicherheit, noch mehr Belastungen für Beschäftigte der Jobcenter. Das ist ein Skandal.", sagt Lars Leopold, Mitglied des Kreisvorstands DIE LINKE. Hildesheim. "Seit seiner Einführung gilt Hartz IV als Synonym für Existenznot, gesellschaftlichen Ausschluss und Demütigung. Hartz IV hat die Sozialleistungen drastisch gesenkt und den Druck auf die Betroffenen massiv erhöht. Die Bundesagentur für Arbeit und die Regierung feiern das neoliberale Programm der Armutsproduktion wie eine Erfolgsstory ohne Schatten und Makel. Hartz IV hat über die drastische Zunahme von prekären Löhnen und Armut die Lebensrealität von Millionen verschlechtert, um staatliche Ausgaben zu kürzen und die Lohnkosten für Unternehmen zu senken.", macht der LINKEN-Politiker deutlich.

"Mit unserer Bundestagsabgeordneten, Pia Zimmermann haben wir gemeinsam Inge Hannemann zum Feierabendgespräch am 29.08.2016 nach Hildesheim eingeladen, um über die Perspektiven zur Überwindung von Hartz-IV zu diskutieren.", kündigt Lars Leopold an. Inge Hannemann war die erste Mitarbeiterin eines deutschen Jobcenters, die sich öffentlich kritisch gegen die Arbeitsmarktpolitik der Agenda 2010 zu Wort meldete. Sie wurde mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt und erhielt Hausverbot. Im Februar 2015 wurde sie für DIE LINKE in die Hamburger Bürgerschaft gewählt.

"Die Diskussion mit Pia Zimmermann und Inge Hannemann findet als Auftaktveranstaltung für künftige Veranstaltungen der Reihe "DIE LINKE hilft!" in unserem Büro im Rosenhagen 20 (Hildesheim) statt. Beginn ist 18.30 Uhr und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!", betont Leopold.