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Die Wallraff-Reportage: „Katastrophale Zustände in Deutschlands Krankenhäusern“

Öffentliche Filmvorführung mit Diskussion im Kreisbüro der Partei DIE LINKE

Fast vier Millionen Menschen haben die Reportage "Katastrophale Zustände in Deutschlands Krankenhäusern" bereits gesehen. Der Investigativ-Journalist Günter Wallraff und sein Team haben darin einen alltäglichen Skandal öffentlich gemacht: In deutschen Krankenhäusern herrscht ein massiver Pflegenotstand, unter dem die Patientinnen und Patienten genauso leiden wie die Beschäftigten, die sie versorgen. Die mit versteckter Kamera gefilmten Szenen zeigen die Bedingungen des Krankenhausalltags in besonders schockierender Weise. "Das ist wie Fließbandarbeit", sagt eine Pflegerin in der Reportage. Wallraff selbst findet dazu deutliche Worte: "Die Politik ist aufgefordert, endlich verbindliche Quoten für Pflegekräfte einzuführen, bevor das System kollabiert." Dies fordern auch die Gewerkschaft ver.di und DIE LINKE schon seit Jahren.

Der größte private Krankenhauskonzern in Deutschland, die Helios Kliniken GmbH, sieht das anders. Per Gericht versucht Helios, die weitere Verbreitung der Wallraff-Reportage zu verbieten. Kritikerinnen und Kritiker sollen mundtot gemacht werden.

"Was wir brauchen, ist eine öffentliche Auseinandersetzung über die Missstände in den Krankenhäusern. Gemeinsam wollen wir diskutieren, was wir tun können, um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und damit auch die Qualität der Krankenversorgung zu verbessern. Denn eins ist klar: der Pflegenotstand in Deutschlands Krankenhäusern geht uns alle an.", sagt Rita Krüger, Mitglied des Kreisvorstands DIE LINKE. Hildesheim.

Deshalb lädt DIE LINKE. Hildesheim anlässlich des Tags der Pflege zur öffentlichen Vorführungen der Reportage in ihrer Kreisgeschäftsstelle ein. Der Eintritt ist frei.

Termin:

Freitag, 13. Mai um 19.00 Uhr 3

31134 Hildesheim, Rosengarten 20