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Rita Krüger und Jutta Krellmann (MdB) im Gespräch

Volkshochschule, Sparkasse, Bürgerbüro

Kreisvorstand der Hildesheimer LINKEN erörtert aktuelle Themen mit Bundestagsabgeordneter Jutta Krellmann

Im Rahmen einer Arbeitsbesprechung besuchte die LINKEN-Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann am 19.03.2018 den Kreisvorstand ihrer Partei in Hildesheim und informierte über ihre Arbeit im Bundestag. „Unvorstellbar, dass jetzt eine offen fremdenfeindliche Partei die Oppositionsführung im Parlament innehat. DIE LINKE ist die einzige Partei, die sich noch für die Interessen der lohnabhängigen Beschäftigten einsetzt und wird es in dieser Konstellation schwer haben, mit ihren Themen an die Öffentlichkeit zu kommen. Da müssen wir schon ganz schön ackern“, machte Krellmann deutlich. Krellmann weiter: „Aus diesem Grund ist es mir immens wichtig, dass wir auch vor Ort aktiv sind. Gerne werde ich künftig auch in Hildesheim Bürgersprechstunden anbieten und als Sprecherin für Mitbestimmung und Arbeit der Linksfraktion im Bundestag auch für thematische Veranstaltungen zur Verfügung stehen.“

„Dieses Angebot erweitert unsere Aktivitäten in unserem Büro im Rosenhagen und passt sehr gut in unser Konzept“, freut sich Rita Krüger, Mitglied im Kreisvorstand der Hildesheimer LINKEN. 

Vorstandskollege und LINKEN-Kreistagsabgeordneter Lars Leopold nutzt die Gelegenheit und informiert Jutta Krellmann über den Stand im Tarifkonflikt bei der Volkshochschule sowie über das Vorruhestandsmodell bei der Sparkasse. „Es ist völlig inakzeptabel, und zudem auch nicht plausibel zu begründen, dass in der Volkshochschule (VHS) einige Beschäftigte zu Angestellten zweiter Klasse degradiert werden und für die gleiche Arbeit weniger bekommen. Und wenn die Sparkasse der Unternehmensberatung Berschat & Hundertmark 2,2 Millionen dafür zahlt, um Personalabbau auf Kosten der Arbeitsagentur zu betreiben, also auf Kosten der Steuerzahler, ist dies ebenso skandalös“, so Leopold.

Jutta Krellmann abschließend: „Wie in der freien Wirtschaft mit Tarifflucht, Lohndumping und somit der Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten betrieben wird, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis und kann fast täglich in den Medien nachgelesen werden. Hier sind gerade die öffentlichen Träger in einer Vorbildfunktion und damit in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen. Der Grundsatz „Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit“ muss deshalb ausnahmslos für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und damit auch für die Kolleginnen/Kollegen bei der VHS gelten.“


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Rosenhagen 20
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Telefon: 05121 / 1776863

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