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Jutta Krellmann und Lars Leopold im Gespräch mit ehrenamtlichen Helfern der Alfelder Tafel (Foto: Alfelder Zeitung / www.alfelder-zeitung.de)

DIE LINKE zum Informationsbesuch bei der Alfelder Tafel

Dass der Hartz-IV-Regelsatz, Mini-Löhne aber auch so manche Rente nicht zum Leben reichen, wird von der Partei DIE LINKE regelmäßig kritisiert. "Hohe Lebenshaltungskosten sind zu teuer für Menschen, die von einer kleinen Rente leben müssen oder auf Hartz IV angewiesen sind. Immer mehr Menschen sind in Deutschland deshalb auf die Hilfe von Tafeln angewiesen", sagt die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann. Sie besucht zur Zeit Tafeln in Niedersachsen, um mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Am Mittwoch, den 20.06.2018, machte Krellmann gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten, Lars Leopold, Station in Alfeld und besuchte die Tafel in der Holzer Straße. Tafel-Chefin, Karin Knust, führte die Besucher durch die Einrichtung. Bewusst wurde der Termin kurz vor die Öffnung der Tafel gelegt, wenn noch letzte Vorbereitungen getroffen und die Waren, sortiert und verkaufsfertig gemacht werden. Gesprächsthemen waren neben der Problematik rund um die Essener Tafel auch die soziale Ungerechtigkeit. Beeindruckt zeigten die Besucher sich vom enormen Engagement der eherenamtlichen Helfer und der großen Fülle und hohen Qualität der gespendeten Lebensmittel.

"Auf der einen Seite ist es gut, dass es die Tafeln gibt, um bedürftige Menschen zu unterstützen. Auf der anderen Seite zeige der stetige Zulauf bei den Tafeln, dass die Politik die Verantwortung für ein soziales Problem auf ehrenamtliche Helfer abwälzt. Es muss doch eigentlich darum gehen, dafür zu sorgen, dass Tafeln überflüssig werden", macht Lars Leopold deutlich. DIE LINKE fordert die Abschaffung des Hartz IV-Sanktions-Systems, eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1050 Euro und einen Mindestlohn von zwölf Euro, um Einkommensarmut bei Erwerbslosen zu verhindern. Und eine Entlastung der Mittelschicht bei Steuern.


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