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DIE LINKE. Hildesheim ruft zu Mahnwache für Opfer des Faschismus auf

Vor 75 Jahren wurden in Hildesheim kurz vor der Befreiung durch die Alliierten sämtliche Insass*innen des Gestapo-Gefängnisses in Hildesheim innerhalb von drei Tagen hingerichtet. Dieses furchtbare Ereignis forderte das Leben von mehr als 200 Menschen. Viele ausländische Zwangsarbeiter*innen wurden mitten auf dem Hildesheimer Marktplatz erhängt.

Am 8. Mai jährt sich der „Tag der Befreiung vom Faschismus“, welcher entgegen breiter gesellschaftlicher Forderungen noch immer kein bundesweiter Gedenk- und Feiertag ist.
Der Kreisverband DIE LINKE. Hildesheim ruft am kommenden Freitag ab 15 Uhr zu einer Mahnwache am Grab der italienischen Zwangsarbeiter*innen auf. Treffpunkt ist der Eingang des Nordfriedhofs an der Richthofenstraße (Bushaltestelle Nordstadt). Während der Versammlung ist Abstand zu anderen Teilnehmenden und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes geboten.
„Rechte Hetze, Rassismus, Antisemitismus und nationalistische Ideologien finden sich noch immer in Teilen der Gesellschaft wieder. Die Morde und Anschläge der letzten Monaten in Hanau, Celle und Waldkraiburg beweisen das. Aber der Kampf geht weiter.“ so Vorstandsmitglied Lewia Gerlinger. Ihre Vorstandskollegin Mara Sterra ergänzt: „Wir müssen das Gedenken aufrechterhalten und dürfen unsere Verantwortung nicht vergessen. Der 8. Mai muss Gedenk- und Feiertag werden!“.


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