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Rita Krüger und Lars Leopold fordern die politischen Vertreter der Stadt auf, sich mit den berechtigten Forderungen der Initiative "Freiräume Hildesheim" auseinandersetzen und mit den Aktivisten ins Gespräch zu kommen.

Bleistifthaus: Gesprächsangebote statt Moralkeule

LINKE unterstützt Forderung zur Schaffung eines kulturellen, selbstverwalteten Zentrums

„Seit gut zwei Wochen macht eine Initiative aus Studierenden, Schülern und Kulturschaffenden mit einem abwechslungsreichen Programm im ‚Bleistifthaus‘ darauf aufmerksam, dass es in Hildesheim zu wenig Freiräume für Kultur, politische Arbeit und Jugend gibt“, schaltet sich Lars Leopold, Mitglied des Kreisvorstands DIE LINKE Hildesheim, in die aktuelle Debatte um die Besetzung des Bleistiftshauses ein. Der Kreistagsabgeordnete aus Eime verweist auf die Solidaritätsadresse seiner Partei und betont: „Was in einem selbst verwalteten kulturellen Zentrum alles möglich wäre, zeigen uns die mutigen Aktivistinnen und Aktivisten deutlich mit ihrem bunten Programm. Workshops, Filmvorführungen, Ausstellungen, Konzerte, gemeinsames Kochen und vieles mehr – Das ist schon beeindruckend. Statt jetzt die Moralkeule zu schwingen und wie der FDP-Kreisvorsitzende Hendrik Jacobs unter dem Deckmantel des Grundgesetzes die kreativen Hausbesetzer zum Rückzug bewegen zu wollen, sollten sich die politischen Vertreter der Stadt lieber mit den berechtigten Forderungen auseinandersetzen und mit den Aktivisten ins Gespräch kommen. Ziel sollte es sein, langfristig und legal einen Ort für ein kulturelles, selbstverwaltetes Zentrum zu finden, in dem Werkstätten, Ausstellungen, Seminar- und Veranstaltungsräume etabliert werden können.“

LINKEN-Vorstandskollegin Rita Krüger macht deutlich: „Erwartungsgemäß reitet Herr Jacobs (FDP) ausschließlich auf dem Teil des Grundgesetzes herum, der sich mit dem Schutz des Eigentums befasst. Gleichzeitig verschweigt er jedoch den zweiten Teil des entsprechenden Artikels (GG §14 Abs. 2). ‚Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen‘, heißt es dort. Wie dies nun im Fall des Bleistifthauses oder möglicherweise an einem anderen Ort umgesetzt werden kann, sollte im Mittelpunkt der derzeitigen Debatte stehen und nicht die Stigmatisierung und Kriminalisierung der Initiative „Freiräume Hildesheim“. Denn viele Errungenschaften in unserer Gesellschaft verdanken wir mutigen Aktivistinnen und Aktivisten, die auch mit kreativen Protestformen und Ideen auf Missstände hingewiesen und Druck für entsprechende Veränderungen aufgebaut haben.“


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